So besteht man die MPU auf keinen Fall

Nach Statistiken der BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) fallen jährlich noch immer etwa 30 – 40 % der Teilnehmer bei der MPU durch. Bei Kandidaten die sich nicht in die Hände einer psychologischen Fachkraft begaben und sich nur rudimentär vorbereitet hatten, lag die Durchfallquote noch sehr höher, nämlich bei extremen 90 %. Diejenigen, die aber eine professionelle MPU-Vorbereitung in Anspruch nahmen, bestanden zu 80 % die medizinische Untersuchung. In den meisten Fällen, in denen die MPU nicht bestanden wurde, wurden grundlegende Fehler begangen. Diese entstanden häufig unbewusst und wegen unzureichender Informationen. Wer denkt er könnte einfach so mal eine MPU bestehen, der wird seinen Führerschein für eine lange Zeit nicht mehr wiedersehen. Eine MPU ist eine ernsthafte und schwierige Prüfung, die nichtmal schnell im Vorbeigehen bestanden werden kann. Heute gibt es aber immer noch Prüflinge die entscheidende Fehler bei der Vorbereitung zur MPU machen. Dabei könnte die MPU mit einer gewissen Einarbeitungszeit leicht bestanden werden. Doch was sollte man vor der Prüfung beachten?

Frühzeitige Vorbereitung ist essentiell

Ein entscheidendes Element für den Erfolg bei der MPU ist eine frühzeitige und individuelle Vorbereitung. Hierzu gehört vor allem eine professionelle Beratung durch einen Fachmann. Aus eigener Kraft und ohne einen Spezialisten wird die MPU kaum zu schaffen sein. Wer blauäugig in die Prüfung geht und sich nicht zielgerichtet vorbereitet, der hat meist schon verloren. Jeder Betroffene sollte nach der Anordnung der MPU nicht zu lange verharren und sich in Selbstvorwürfen verlieren. Aber auch die eigene Einstellung zu seinen Fehlern ist ein wichtiges Kriterium.

Die MPU als Chance wahrnehmen

Die MPU ist nicht nur eine Strafe, sondern vor allem eine Chance sein Verhalten und sein Leben zu ändern. Man sollte keinesfalls die Schuld bei anderen suchen, sondern eine Selbsterkenntnis erlangen und anschließend kritische Verhaltensweisen ändern. Seine Fehler und sein eigenes Verhalten zu reflektieren ist der erste Weg in eine neue Zukunft.

Nicht auf Gerüchte hören

“Beim ersten Mal fällt eh jeder durch, da kannste nichts machen!” Diesen Spruch hört man von Außenstehen sehr oft und ist sozusagen schon zu einem Credo geworden, wenn es um die MPU geht. Betroffene sollten sich von solchen Parolen jedoch nicht einschüchtern lassen, denn statistisch gesehen schaffen Verkehrssünder die MPU mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, wenn sie sich zuvor frühzeitig und professionell beraten ließen. Nach dem Vergehen sollte sich jeder Betroffene sofort über mögliche Vorbereitungsmöglichkeiten informieren. Dabei gilt es aber auch die richtigen und kompetenten Beratungsstellen zu finden.

Reißerische Angebote ablehnen

Wenn man ins Internet schaut, was bei dem Begriff “MPU Vorbereitung” alles für Angebote auf den Betroffenen einprasseln, muss man sich doch des Öfteren am Kopf kratzen. Da gibt es eine Bestehens- oder Geld-zurück-Garantie. Selbst Schauspielunterricht für das psychologische Gespräch wird angeboten. Hierbei handelt es sich um Anbieter, die dem Klienten nur schnell möglichst viel Geld aus der Tasche ziehen wollen. Man sollte bei der Wahl der Beratungsstelle deshalb in erhöhtem Maße darauf achten, dass man sich in die Hände eines ausgebildeten Verkehrspsychologen begibt. Auch ist das Bestehen der MPU nicht in zwei Wochen möglich, wie manche unseriösen Anbieter behaupten. Manche Betroffene glauben deshalb, sie müssten nur kurz ihre Abstinenz belegen und würden den Führerschein wieder bekommen. Das Belegen einer Verhaltensänderung ist aber ein längerer Prozess, der aus deutlich mehr Nachweisen besteht. Nur eine echte und intensive Aufarbeitung der eigenen Fehler, wird den Gutachter von einer Verhaltensänderung überzeugen.

Keine Schauspielerei

In keinem Fall sollte man dem Gutachter etwas vorspielen. Einige Prüflinge denken sie könnten durch auswendig gelernte Texte den Prüfer überzeugen. Die Psychologen sind aber auf derart Trickserei geschult und erkennen jede Lüge. Vor allem das Leugnen der eigenen Vergangenheit mit all den Fehlern, die begangen wurden, kann sich meist als fataler herausstellen, als sich der Betroffene denkt. Der Gutachter will keine beschönigten Tatsachen hören. Er will vom Betroffenen die Wahrheit über alle Zusammenhänge wissen und nicht eine konstruierte Lügengeschichte. Man sollte sich in jedem Fall zu seinen Vergehen bekennen und zeigen, dass man nun bereit ist Verantwortung zu übernehmen. Der Gutachter muss erkennen, dass aus den Verfehlungen der Vergangenheit etwas gelernt wurde und dies zu einer positiven Veränderung geführt hat. Dies wird ihn mehr überzeugen als irgendwelche vorgespielten Geschichten.

Nur eine professionelle MPU Vorbereitung führt zum Erfolg

Bei der Vorbereitung zur MPU können also fatale Fehler gemacht werden. Der erste wäre, überhaupt nicht zu einer Beratungsstelle zu gehen. Viele Betroffene scheuen die Kosten, die auf sie durch die Vorbereitung zu kommen. Aber nur eine fachgerechte Vorbereitung mit Kursen und Seminaren und einer psychologischen Betreuung führt letztendlich zu einer bestandenen MPU und damit zum Neuerwerb des Führerscheins.

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